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Die Schlüssel kennenlernenPrem Rawat, auch bekannt als Maharaji, lehrt eine praktische Methode in Form von vier Techniken, die es ermöglichen, die eigene Aufmerksamkeit nach innen zu lenken und Frieden im Innern zu erleben. Er nennt diese Techniken das Wissen: das Know-how, sich nach innen zu wenden. Die von Maharaji konzipierte sechsteilige Video-Reihe Die Schlüssel behandelt wichtige Themen der Vorbereitung auf das Wissen. Die Schlüssel eins bis fünf bestehen je aus einer Präsentation, in der Maharaji sich direkt an den Zuschauer wendet, sowie aus begleitendem Videomaterial, das der Vertiefung des jeweiligen Themas dient. Die Videos sollen Fragen beantworten helfen und jeden Interessierten optimal auf eine beständige Anwendung des Wissens vorbereiten. Wer die ersten fünf Schlüssel gesehen hat, kann nach Wunsch an einer speziellen Veranstaltung teilnehmen, bei der der sechste Schlüssel vorgeführt wird; in dieser Videopräsentation zeigt Maharaji die Techniken des Wissens. Diese Vorführungen finden weltweit statt und sind wie der gesamte Schlüsselprozess kostenfrei: Das Wissen ist ein Geschenk Maharajis an jeden, der ihn darum bittet. Maharaji hat das Wissen einmal folgendermaßen beschrieben:
Weiter sagt er:
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Jeder Mensch hat Träume. Glücklicherweise ist die Wirklichkeit viel schöner, als ein Traum es je sein könnte.
Seit Jahrhunderten ruft eine Stimme: „Was du suchst, ist im Innern. Deine Wahrheit ist im Innern. Dein Frieden ist im Innern.“
Den innigen Wunsch, das zu fühlen, nenne ich den Durst. Jeder Mensch trägt von Geburt an einen Durst in sich, der einfach und echt ist, einen Durst nach Frieden, nach Freude und Zufriedenheit. Es ist ein Durst nach etwas, das schon im Innern vorhanden ist. Ein Durst danach, inneren Frieden zu empfinden, sich erfüllt zu fühlen.
Den Frieden im Herzen kann man ungeachtet aller Umstände fühlen – ob man nun reich ist oder arm, gut oder schlecht, Recht hat oder irrt, glücklich ist oder traurig. Das ist ein Recht, mit dem jeder Mensch geboren wird.
Was wir suchen, ist innen, nicht außen. In uns selbst können wir Frieden, heitere Gelassenheit und einfache Freude finden.
Frieden ist nicht bloß ein schönes Accessoire; Frieden zu fühlen ist ein Grundbedürfnis. Wir brauchen in unserem Dasein den festen Halt, den der Frieden uns bietet. Darum ist diese Reise so wichtig.
Wie können wir lernen zu akzeptieren, dass das, wonach wir suchen, in uns ist? Zuallererst brauchen wir die Hoffnung und das Vertrauen, dass das, wonach wir suchen, in uns ist. Wir müssen den Lärm der äußeren Ablenkungen leiser stellen, damit wir unterscheiden können zwischen dem, was von außen kommt, und dem, was im Innern fühlbar ist.
Wenn wir diesen Kontrast zu spüren beginnen, wird es immer leichter zu erkennen, dass der Frieden, die Schönheit und die Freude, die wir suchen, bereits im Innern sind. Dann wächst die Bereitschaft zu akzeptieren, dass es eine Welt im Innern gibt.
Wir sind für die Erfahrung geschaffen. Wir sind faszinierende Fühlmaschinen. Wir fühlen Hitze und Kälte, Freude und Traurigkeit.
Wenn man nun diese unglaubliche Fühlmaschine mit dem Innern verbindet, empfindet man Glück, Freude, Frieden.
Diese Erfahrung muss gefühlt werden. Man kann sie nicht erzeugen. Symbole oder Formeln für Glück stellen das Herz nicht zufrieden. Glück muss gefühlt werden. Das Herz muss Frieden fühlen.
Fühlt dein Herz heitere Gelassenheit, fühlt es Schönheit? Oder empfindet es eine Leere? Wenn du die Leere verschwinden lassen willst, lass das Herz die Fülle spüren, die ebenfalls im Innern herrscht.
Du kannst heitere Gelassenheit fühlen. Du kannst Schönheit fühlen.
Darum geht es bei dem Geschenk des Wissens.
Vielleicht haben wir bisher nicht die Zeit gehabt, auf unser Herz zu hören. Vielleicht ist in unserem Leben sehr viel passiert, und wir waren immer zu beschäftigt. Solange wir jung sind, haben wir viel zu tun. Wenn wir älter werden, haben wir immer noch viel zu tun. Dann werden wir noch älter, und immer noch haben wir viel zu tun. Wir warten auf den Tag, an dem das nicht mehr der Fall ist. Doch mit jedem Tag, der verstreicht, wird die äußere Welt komplexer.
Was wir suchen, ist einfach. Wir sind einfach. Das Herz ist einfach. Was das Herz sich wünscht, ist wunderschön – nichts als diese Freude.
Das ist nicht selbstsüchtig. Jedem Menschen ist der Wunsch angeboren, Frieden zu fühlen. Deswegen ist es nicht selbstsüchtig. Diesen Durst nach Frieden haben wir nicht geschaffen. Wir müssen ihn uns nur eingestehen.
Hör auf das Herz. Lass dein Herz entscheiden und nicht andere Menschen. Können wir es uns überhaupt leisten, nicht auf unser Herz zu hören?
Das Wissen ist keine Lösung für unsere Probleme und auch kein Mittel, um unsere Lebensumstände zu verbessern. Das Wissen ist einzig und allein dazu da, die eigene Aufmerksamkeit nach innen zu richten – dorthin, wo es möglich ist, Freude zu fühlen, Ruhe und Frieden zu fühlen.
Weil dieses Gefühl so grundlegend ist, ist es ein grundlegendes Wissen. Weil dieses Gefühl das eigene Selbst zu erkennen gibt, ist es Selbsterkenntnis.
Frieden und Freude zu empfinden ist nur in dem Augenblick möglich, den wir Jetzt nennen. Wir können versuchen, uns die Zukunft auszumalen oder an die Vergangenheit zurückzudenken – doch verweilen können wir dort nicht eine Millisekunde lang. Der Augenblick des Jetzt ist unser Zuhause. Dort sind wir wahrhaft zu Hause. Deswegen ist es wichtig, das Leben bewusst so zu erleben: von Augenblick zu Augenblick.
Wenn der Durst nach Erfüllung im Leben nicht klar ist, dann könnte überall Wasser sein, und es würde uns nichts bedeuten. Tief in der Wüste aber, wenn der Durst deutlich spürbar wird, gibt es nichts Kostbareres als Wasser – und sei es nur ein halbes Glas voll. Stelle einem Durstigen in der Wüste alles Gold der Welt und ein halbes Glas Wasser hin – worauf wird er sich wohl stürzen?
Wenn unser Durst klar ist, ergibt alles einen Sinn – keine Geheimnisse, keine abstrakten Vorstellungen, keine Zweifel, keine Fragen mehr. Dann baden wir in den schönen, kristallklaren Wassern der Klarheit. Wir können loslassen. Wir können genießen. Wir können wieder sein, wer wir sein sollen, wer wir wirklich sind.
Und das müssen wir nicht lernen. Wir müssen es nur entdecken – wiederentdecken.
Unser Leben ist eine herrliche Wirklichkeit. Wir sind eine herrliche Wirklichkeit in einer herrlichen Welt. In uns ist unermesslicher Frieden. In uns ist unermessliche Freude. Diese Dinge liegen weder im Altertum noch in der modernen Wissenschaft.
Sie liegen im Innern, im Herzen jedes Menschen.
Im Grunde ist das Leben einfach.
Der Atem ist einfach. Das Wissen ist sehr einfach.
Und das Wissen zu verstehen ist sehr, sehr einfach. Einfachheit liegt manchmal nicht im Tun, sondern im Nicht-Tun. Es ist kein Prozess des Lernens, sondern des Umlernens – zu entdecken, was schon da ist.
Es ist kein Prozess, bei dem neue Elemente ins Spiel gebracht werden.
Es geht darum, unerwünschte Elemente zu entfernen. All das zu entfernen, was unnötig und unerwünscht ist. Wenn ein Bildhauer das abschlägt, was die im Stein verborgene Gestalt verhüllt, kommt eine wunderschöne Form zum Vorschein. Und was dir bleibt, ist jener wunderschöne, leuchtende Diamant – das Leben selbst.
Auf dieser Reise ist eine Bemühung nötig: das Bemühen darum, aufmerksam zu sein, zu verstehen, dem Ort im Innern zuzustreben.
Alle Reisen, die wir in unserem Leben unternommen haben, waren auf äußere Ziele gerichtet.
Wohin führt nun diese Reise? Zur inneren Erfahrung. Dies ist eine Reise zurück zu dir, nur zu dir.
Daher ist diese Reise nicht nur so wunderbar und angenehm – sie führt auch zu der faszinierendsten Entdeckung überhaupt.
Das Wissen ist eine Reise, die um ihrer selbst willen unternommen wird.
Hier geht es nicht nur darum, die Techniken des Wissens zu lernen, sondern das Leben zu genießen, jeden Atemzug zu genießen – Tag für Tag.
Die Reise selbst ist das Ziel.
Denn dies ist eine Reise, die ein Leben lang währt.